MultiBaseCS 4.0 geht an den Start

Nach mehr als 10 Monaten Entwicklungszeit geht nun MultiBaseCS Version 4.0 mit der Home-Edition an den Start. Die Editionen MultiBaseCS Professional und Server stehen ab Ende März für den Produktiveinsatz bereit.

Nach reichlich 10 Jahren trennen wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge von unserer bisherigen Entwicklungsumgebung Microsoft Visual Basic 6.0. Die neue MultiBaseCS-Version ist nun komplett in Microsoft Visual Studio .Net codiert. Dies erleichtert uns die Weiterentwicklung und Pflege der Anwendung, auch über die nächsten 10 Jahre hinaus.

Neue Menüstruktur

Durch die neue Menüstruktur „Ribbon-Menü“, welche die bisherigen Menü- und Symbolleisten ablöst, bekommt die Anwendung eine neue, elegante Optik. Modulbezogene Menübänder stellen die Befehle ohne langes Suchen übersichtlich mit großen Schaltflächen bereit.

Schicke Optik und schnelle Bedienung mit dem neuen Ribbon-Menü

Inkrementelle Referenzlisten-Updates direkt aus dem Internet

Bisher dauerte das Einspielen von Referenzlisten-Updates recht lange. Da konnte man schon mal einen Kaffee kochen gehen, und – bei älterer Hardware – auch noch trinken. Damit ist nun Schluss. Inkrementelle Referenzlisten-Updates, bei denen ausschließlich Änderungen in die MultiBaseCS Datenbank übertragen werden, verkürzen den Aktualisierungsprozess auf wenige Sekunden.

Ende der dateibasierten MultiBaseCS Datenbanken (*.mbcs)

MultiBaseCS 4.0 macht nun endgültig Schluss mit dateibasierten Datenbanken. Durch die in den letzten Jahren stets komplexer gewordene Datenbankstruktur sind wir mit dem dateibasierten Datenbankformat (*.mbcs) an die Grenzen der Optimierungsmöglichkeiten gestoßen. Zuletzt war nur noch die MultiBaseCS Server-Edition in der Lage, in dateibasierte Datenbanken zu schreiben. Für den Datenaustausch bietet die neue MultiBaseCS Version dann das neue *.mbce-Format an. Grundlage dafür bildet das Microsoft SQL Server Compact-Format.

Alternativ ist der Datenaustausch auch über den MultiBaseCS Online-Datenspeicher möglich. Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich Beobachtungsdaten in eine Online-Datenbank exportieren. Nach dem Export erhält der Nutzer eine Art Quittungsnummer. Diese kann er zur Datenweitergabe z.B. per E-Mail versenden. Der Empfänger kann mit Hilfe der Quittungsnummer die im Online Datenspeicher enthaltenen Beobachtungsdaten in seine Datenbank importieren. Datenaustausch ganz ohne Datei!

Liebe fürs Detail

Neben zahlreichen funktionalen Verbesserungen haben wir die Geschwindigkeit der Anwendung deutlich erhöht. Voraussetzung dafür ist, dass die zugrunde liegende Hardware auf dem aktuellen Stand ist und über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. MultiBaseCS profitiert davon, wenn in dem Computer 4 GB Arbeitsspeicher oder mehr installiert sind.

Das Modul Import zeigt nun alle (künftigen) Importe an (MultiBaseCS Professional und Server-Edition). Die einzelnen Importe können in der Liste angezeigt oder, bei Bedarf, auch wieder komplett und rückstandsfrei gelöscht werden.

In der Liste lassen sich nun verschiedene Spaltenkonfigurationen speichern und wieder laden.

Das Statistikmodul wurde neu gestaltet. Hier lassen sich nun die Diagrammtypen, die Farben der Diagramme sowie die Beschriftungen anpassen. Darüber hinaus ist es möglich, mehrere Datenreihen in ein Diagramm zu zeichnen (MultiBaseCS Professional und Server-Edition).

Umstieg auf Version 4.0

Vorweg: Es besteht kein Zwang zum Umstieg auf MultiBaseCS 4.0. Die neue Version kann Beobachtungsdaten im MultiBaseCS-Format 3.8 exportieren. Damit bleiben alte und neue Version kompatibel.

Nutzer der MultiBaseCS Home-Edition 3.x können kostenfrei auf MultiBaseCS Home 4.0 umsteigen.

Nutzer der MultiBaseCS Server-Edition erhalten die neue Version im Rahmen ihres Softwarepflegevertrages ohne zusätzliche Kosten.

Hinweise für Regionalkoordinatoren, Artspezialisten und Gebietsbetreuer

MultiBaseCS Professional-Nutzer, die Ihre Lizenz über eine Umweltbehörde (LfULG, LUNG MV, LUGV, UNB) erhalten haben, sollten mit der Umstellung ihrer Installation auf die neue Version warten, bis die Umweltbehörden dazu auffordern und eine entsprechende Lizenznummer zur Aktivierung der Software bereitstellen.